Ausflugsbericht

    08.03.2018 | Campus Berlin Süd

    Am Mittwoch, 21. Februar 2018 trafen wir uns um 9:45 Uhr vor der Berlinischen Galerie. Als die Galerie um 10:00 Uhr öffnete, begann auch gleich unsere Führung. Wir starteten in einer großen Halle, wo aktuell die Werke von Monica Bonvicini ausgestellt werden. Zuerst haben wir etwas über Eduardo Paolozzi gesprochen. Die zwei Damen, die uns durch die Ausstellung führten, erzählten uns, dass Paolozzi seine Materialien von einem Schrottplatz holte und diese dann in seinen Skulpturen zu geometrischen Formen verbaute. Eduardo Paolozzi studierte Kunst in London und ging später nach Paris, um Picasso zu treffen und von ihm zu lernen. Mit diesem Grundwissen mussten wir in der Ausstellung jeder eine wiederholte Form in seinen Bildern aufmalen. Nachdem wir diese alle besprochen hatten und zum Ergebnis kamen, dass Paolozzi viele Formen in seinen Bildern wiederholte, wurden wir in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt einen Koffer mit einem Bild drauf. Dieses Bild war irgendwo in der Ausstellung ausgestellt und wir hatten die Aufgabe, es zu finden und mit den Teilen im Koffer in unserem eigenen Stil nachzumachen. Als alle fertig waren, liefen wir im Museum herum, um uns alle Bilder genauer anzuschauen und sie zu diskutieren. Es war interessant zu sehen, wie jede Gruppe die Kunstwerke anders interpretierte und dementsprechend auch anders nachgemacht hat. Damit war der 1. Teil bereits vorbei und wir hatten eine kleine Pause, um etwas zu essen und zu trinken. Für den 2. Teil gingen wir in den Werkraum der Galerie. Dort sollten wir unsere eigenen Skulpturen bauen. Jeder Schüler hat eine eigene kleine Skulptur gebaut, und mit Hilfe einer bestimmten Schnitttechnik haben wir jede einzelne Skulptur zusammengesteckt, um eine große Skulptur daraus zu machen. Dieser Teil hat uns besonders Spaß gemacht. Im Allgemeinen hat uns der Ausflug sehr gefallen. Es war ein guter Ausgleich zwischen dem theoretischen und praktischen Teil. Am meisten hat uns gefallen, dass wir ein Bild von Eduardo Paolozzi nachstellen konnten, so wie er es wohl gemacht hätte. Natürlich hat uns der Rest auch sehr gut gefallen, aber das war unser spezielles Highlight.
    J.F., Year 8a