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Warum wir uns als Eltern für die Phorms Berlin Süd entschieden

Deliana Czech-Toschmakov ist Mutter einer Grundschülerin bei Phorms

Es war keine leichte Entscheidung – unsere Tochter wurde zusammen mit weiteren 62 Kindern im August 2019 an der bilingualen Grundschule Phorms Berlin Süd eingeschult. Aber eigentlich war die Entscheidung doch ganz leicht. Nur der Weg dorthin war steinig – und führte uns durch die Berliner Grundschullandschaft inklusive acht Tagen der offenen Tür, ausführlichen Excel-Tabellen und Diskussionen.

Muss es unbedingt eine private bilinguale Grundschule sein?

Nachdem unsere Töchter (3 und 6 Jahre) bisher zusammen in einer bilingualen Kita waren, lag es nahe, sich die bilingualen Grundschulen in Berlin genauer anzusehen. Ob unsere Tochter auf eine öffentliche oder eine private Grundschule gehen soll, haben wir uns jedoch offengehalten. Schließlich wussten wir nichts über die Berliner Grundschulen, außer dass uns Freunde mit schulpflichtigen Kindern hier und da bereits berichtet hatten, dass die Qualität der Grundschulen in Berlin sehr unterschiedlich sei.

Wir starteten also unsere Tour und besuchten:
•    unsere Einzugsgebiets-Grundschule,
•    mehrere staatliche Grundschulen in der Nähe,
•    eine Internationale Schule sowie
•    die bilinguale Grundschule Phorms Berlin Süd.

So divers wie die Berliner sind auch die Schulen

Aus den Tagen der offenen Tür haben wir einige Erkenntnisse mitgenommen. Die erste war, dass man weder die öffentlichen noch die privaten Grundschulen in Berlin über einen Kamm scheren kann. Wir besuchten beispielsweise eine Grundschule in Grunewald, in der Fünftklässler Roboter bauen, und Lernende und Lehrende zusammen einen Gemüsegarten pflegen. In unserer Einzugsschule gab es leider weder Roboter noch Gemüsegarten, und vor lauter sozialen Problemen auch kaum Raum für das Lernen. 

Unsere (sehr subjektiven) Gedankengänge

Nach Wochen des Berlin-Tourismus stand unsere Entscheidung fest – es wird die bilinguale Grundschule Phorms Berlin Süd. Dazu hatten wir ein paar rein subjektive Überlegungen:
•    Die Organisation der Schule im Akquise-Prozess war gut. Der Tag der offenen Tür war schön und das Aufnahme-Verfahren, in dem die Vorschüler zwei Tage an der Schule verbringen, erschien uns sinnvoll und professionell.
•    Gut fanden wir auch, dass in jeder Klasse neben einem Lehrer oder einer Lehrerin auch ein/e Erzieher/in da war, und zwar nicht für die gesamte Klassenstufe, sondern jeweils nur für die Klasse.
•    Der Standort im Berliner Süden bedeutete für uns eine Fahrt von 10 Kilometern, die wir als Gegenargument verbuchten. Dennoch nehmen wir die Entfernung nun täglich auf uns. Warum?

Die Menschen machen die Schule

Weil wir letztendlich unserem Gefühl folgten. Dem Gefühl, dass unser Kind hier gut aufgehoben sein wird. Nach zwei Tagen der offenen Tür und dem Gespräch mit der Schulleiterin hatte ich den Eindruck, dass das Team aus jungen motivierten Menschen besteht, die Spaß an ihrem Job haben und das Beste geben. Perfektion erwarte ich nicht. Die existiert nicht und ist sogar kontraproduktiv. Was ich erwarte, ist Begeisterung.

Bilinguale Grundschule Phorms Süd – oh ja!

Übrigens weiß ich inzwischen, dass unsere Entscheidung richtig war. Die ersten Wochen habe ich mitgefiebert, alles war neu und sowohl unsere Tochter als auch wir mussten uns zurechtfinden. Dann kam aber die internationale Woche und ich habe einen Vortrag vor der Klasse gehalten. Die Kinder waren allesamt aufgeweckt und fragten tausend Dinge. Ihre Fragen waren so lustig, dass das Lehrerteam die ganze Zeit kicherte und sich vor Lachen krümmte. Das war so authentisch, dass ich seitdem ruhig schlafe. Natürlich gab es seitdem mehr Begegnungen dieser Art.
Noch eine kleine Anekdote: Meine Tochter sagte neulich zu mir „Mama, ich habe geredet und du hast mich unterbrochen. Unsere Klassenlehrerin hat gesagt, man soll andere nicht unterbrechen“. Mein Kind bringt mir jetzt also auch Manieren bei. 


Entscheidend ist, dass sich die Kinder wohlfühlen

Sabine B. ist Mutter dreier Kinder bei Phorms

Wir sind seit 10 Jahren auf der Phorms Berlin Süd. Mein Ältester kam mit zwei Jahren in den Kindergarten, kurz nach Gründung der Schule. Es war damals reiner Zufall, dass wir uns für Phorms entschieden haben. Denn an unserem Wohnort haben wir keinen Kindergartenplatz bekommen und dann sahen wir eine Anzeige von Phorms – und waren vom Konzept und den ErzieherInnen sofort begeistert.

Mittlerweile ist unser Großer im Gymnasium, der Mittlere in der Grundschule und die Kleinste in der Vorschule. Wir haben die Entscheidung noch keinen Tag bereut. Für uns war nie die Zweisprachigkeit das ausschlaggebende Argument, wobei es natürlich toll zu sehen ist, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere Kinder Englisch als zweite Sprache aufgesaugt haben. Für uns war immer entscheidend, dass sich die Kinder wohlfühlen. Und das haben sie von der ersten Stunde an.

Es gab noch keinen einzigen Tag, an dem unsere Kinder nicht gerne zur Phorms gegangen wären. Dabei ist der akademische Anspruch hoch; Phorms folgt dem Berliner Rahmenlehrplan– bei gleichzeitiger Immersion des Englischen im Unterricht. Aber das Entscheidende ist: Unsere Kinder werden gefordert und gefördert.

Wie wohl sich meine Kinder wirklich fühlen, wurde mir nach den Weihnachtsferien im vergangenen Jahr wieder bewusst. Wir hatten eine tolle Zeit verbracht und waren nun am ersten Schultag im neuen Jahr auf dem Weg zu Phorms. Auf einmal platzte es aus meinem Sohn heraus: „Mama, ich freu mich so sehr auf die Schule!“ Mir ging das Herz auf: Schule kann so schön sein!


Phorms wurde uns empfohlen

Ein Interview mit Claudia S. und ihrem Sohn Vinzenz

Die Familie bekam eine Empfehlung von Freunden, die von dem Phorms Campus Berlin Süd ganz begeistert waren. Vinzenz hatte das Glück, gleich einige Freunde aus der alten Kita auf dem Campus in Zehlendorf wiederzutreffen. Und auch er gehe wahnsinnig gerne zur Schule, sagt seine Mutter und lacht.  Vor allem die vielen Freunde, die er hier gefunden hat, seien ihm besonders wichtig. Stolz berichtet er: „Ich habe auch Freunde aus Nachbarklassen, auch aus der Sechsten und Siebten. Mit der Zeit wurden es mehr Freunde, bessere Freunde. Eine tolle Gemeinschaft.“ Nicht nur die Schüler tragen zu diesem Gemeinschaftsgefühl bei, sondern auch die Lehrer. „Die Lehrer sind sehr nett“, ergänzt Vinzenz.

Englisch als Basis für das Studium

„Ich möchte halt sehr viel Englisch lernen, damit es mir nicht so schwer fällt, wenn ich später im Ausland studiere“, sagt der 9-Jahrige bereits in der vierten Klasse. Er hat gesehen, wie schwer es seinen älteren Schwestern gefallen ist, im staatlichen Schulalltag Englisch zu lernen. „Bei Phorms lernen die Kinder sehr schnell die englische Sprache und sprechen selbstständig. Vinzenz hat daher auch keine Schwierigkeiten von einer Sprache zur anderen zu wechseln. Ganz anders als unsere Töchter damals. Es ist immer sehr schön zu sehen, wie einfach er die englische Sprache spricht und sich dabei wohl fühlt“, sagt Claudia S.

Der Ganztag bei Phorms

Direkt morgens treffen sich schon einige Kinder, die gemeinsam den Schulweg mit dem Bus antreten. Ein toller Schritt in die Selbstständigkeit, da sind sich Mutter und Sohn einig. Unterricht, Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und am Nachmittag die Optionen Sport und Musik – ein runder Tag am Campus Berlin Süd. Nach der Schule spielt Vinzenz gerne Gitarre. Unterrichtet wird er von der Musikschule im  geschützten Rahmen der Schule. „Das erspart uns aufwändige Fahrten nach der Schule“, freut sich die Mutter von Vinzenz. „Was ich ganz toll finde, sind die Vorstellungen, die die Kinder in der Aula geben. Auch wenn sie erst in der ersten Klasse sind, stehen sie ganz alleine auf der Bühne und spielen dann vor den ganzen Eltern ein Instrument“, sagt Claudia S.


Noah, 7 Jahre alt, 2. Klasse

„Ich bin seit der Kita bei Phorms. Eines meiner Lieblingsfächer ist ICT. Da lernen wir, wie man mit einem Computer umgeht und jeder kriegt einen eigenen Laptop. Wir haben zum Beispiel gelernt unseren Namen zu schreiben und diesen dann mit Farben oder anderen Schriften zu verändern."

„Einer meiner Lieblingsplätze ist unser neuer Schulhof. Da haben wir so eine große Nestschaukel und eine Rutsche und da kann man richtig Spaß haben. Ich mag die Schule auch, weil die Lehrer nett sind."

„Meine Lehrerin spricht immer in Englisch mit uns, außer für das Fach Deutsch. Ich finde es gut, dass ich vieles auf Englisch lerne, sonst könnte ich zum Beispiel mein Lieblingsbuch - den neuen Harry Potter Band - nicht auf Englisch lesen."


Anja O., ihr Sohn ist in der 2. Klasse und seit dem Kindergarten auf dem Phorms Campus Berlin Süd

„Mir war es wichtig, dass mein Kind bilingual und mit mehreren Kulturen aufwächst. Bei Phorms finde ich es klasse, dass das Englisch immersiv gelehrt wird. Es gibt kein „Vokabeln-lernen“ und die Kinder werden nicht gezwungen, die zweite Sprache zu sprechen, sondern natürlich an sie herangeführt. Ich finde es super, wie Noah auch einfach zwischen den beiden Sprachen switchen kann."

„Noah geht super gerne zur Schule. Er mag seine Lehrer wirklich sehr. Der Vorteil ist natürlich auch, dass immer zwei Pädagogen in einer Klasse sind: der Teaching Assistant und der Lehrer. So werden die Kinder individuell betreut, denn die Pädagogen können viel besser auf die einzelnen Leistungsstärken oder -schwächen eingehen. 

Er hat auch viele Freundschaften geschlossen. Und nicht nur die Schüler, sondern auch die Elternschaft, bilden eine tolle Community. Wer Lust hat, sich zu integrieren und sich dafür interessiert, wie und was sein Kind lernt, findet an dieser Schule auf jeden Fall seinen Platz."